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Ribeiro Frio
 
 
 
 
Forellenzucht in Ribeiro Frio
 
Ein weiterer attraktiver Ausflugsort ist Ribeiro Frio, eine Forellenzuchtstation im Landesinneren. Von hier aus lassen sich zahlreiche Wanderungen durchführen, beispielsweise zum Aussichtspunkt Balcões. Entlang der Levado do Furado  wanderten wir auf bequemen Waldwegen durch Felsschluchten, vorbei an wildromantischer Natur 
 
 
 
Nach einem 30-minütigen Spaziergang bietet sich am Aussichtspunkte ein hervorragender Blick auf die zentrale Bergkette mit den höchsten Gipfeln Madairas dem Pico do Arieiro, dem Pico das Torres und dem Pico Ruivo. Außerdem kann man an guten Tagen bis zum Meer und dem markanten Adlerfelsen sehen. Westlich des Adlerfelsens die Ortschaft Faial. Oft sind die Gipfel Madairas allerdings in Wolken.
 
 
Weg zum Balcões
 
Aussichtsplattform Balcões
 
 
Ergibt es sich, daß die Familie einmal nach einem Erholungstag am Swimmingpool verlangt, kann man den Tag allein für eine Wanderung über die 3 Bergketten (Pico Ruivo/ Pico das Torres/ Pico do Ariero) nützen. Vermutlich bieten diese Tour fast alle Reisebüros an, weil sie zu den atemberaubendsten Erlebnissen zählt, die die Insel zu bieten hat. Die Gehzeit beträgt 6 Stunden, Busunternehmen haben aber auch verkürzte Routen im Angebot und holen die Wanderer an einer vereinbarten Stelle wieder ab. Man bewegt sich zwischen 1550 und 1862 Höhenmeter. Als ich die Reise unternahm, herrschte Bilderbuchwetter. Auf den Gipfeln Madeiras ist man jedoch mitunter auch sehr schnell von Wolken eingehüllt. Es empfiehlt sich (nicht nur) deshalb die Inanspruchnahme eines Wanderführers. Dieser ist bei einem organisierten Ausflug eines Reiseunternehmens inklusive.

Unterhalb der Forellenzuchstation von Ribeiro Frio beginnt eine schöne Levadawanderung bis hin zum Portela-Paß. Die in dem Wasser des "kalten Baches" (portugiesisch Ribeiro Frio) gezüchteten Forellen kann man  in einem nahen Restaurant verspeisen.

Überquert man bei der Forellenzuchstation die Straße, gelangt man zu einem kleinen Naturreservat, dem Parque Florestal. Die Forstverwaltung hat es sich in diesem Garten zur Aufgabe gemacht, die ursprünglich auf Madaira vorhandenen Pflanzenarten anzusiedeln. Daneben existiert beispielsweise ein noch gut erhaltener Lorbeerwald, der in früheren Jahren fast die ganze Insel bedeckte.
 

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